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Öffnungszeiten:
Mo–Fr :  09:00 - 19:00 Uhr
Sa     :  09:00 - 14:00 Uhr


Efendi Optik GmbH
Skalitzer Str. 133 
10999 Berlin

Fon: +49(0) 30 614 78 18  
Fax: +49(0) 30 614 78 82
www.efendi-optik.de     info@efendi-optik.de

 
 
PRESSE
 
In Kreuzberg ante portas

Nur wenige Geschäfte halten im alten SO 36 die Rolläden bis 20 Uhr oben
 
"Bei mir können Sie bis 19.30 Uhr einkaufen"- mit diesem Zettel an der Tür lädt Ilyas Akman
seine Kunden ins Geschäft. Seit November nimmt sich der Optiker seiner vornehmlich türkischen Kundschaft bei "Efendi Optik", Skalitzer Strasse 133, noch am frühen Abend an." Dadurch sind es zwar nicht mehr Leute geworden, aber die Atmosphäre ist angenehmer",
sagt Akman. Im Gegensatz zur Türkei "haben sich die Kunden in Berlin noch nicht daran gewöhnt, dass sie jetzt auch abends in die Geschäfte gehen können".

Kreuzberg, SO 36: Viele Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger leben hier, aber auch
Jugendunternehmer, Stundenten und Freaks. Die Oranienstrasse: eine Szenebummelmeile
voll flexibler Konsumenten?
"Von wegen", heisst es in der Boutique "Verrutschi" mit Kleidern und Sarongwickelröcken. Nur bei schönem Wetter und im Sommer sei in der Oranienstrasse viel los, dann blieben die Rolläden auch mal länger oben als bis 18.30 Uhr." Sonst haben wir nur donnerstags ab und zu länger offen " daran sind die Leute noch gewöhnt.

Ein paar Schritte weiter, Ecke Adalbertstrasse, lockt "PakTours" mit Plakaten im Fenster. Auch hier geht nichts mehr nach halb sieben; die "Pamukbank" gegenüber schliesst um 18 Uhr. Zu den wenigen Kreuzberger Läden,
dort haben es die Kunden angenommen. Wer kurz vor 20 Uhr noch Ruccolasalat, Blumenerde oder Toilettenpapier besorgt, wartet an langen Kassenschlangen.

Anders die Lage in der Markthalle an der Eisenbahnstrasse. Wochentags bis 18.30 Uhr,
freitags bis 19 Uhr und sonnabends bis 14 Uhr - so lautet der Beschluss
Doch viele Händler packen schon vor dem Roger vom "Video Inn" hätte gern länger
geöffnet, bringt aber auch Verständnis für seine Markthallen-Kollegen auf.
Für das Ehepaar Henschel vom Fischstand beginnt der Arbeitstag
morgens um sechs.


"Abends müssen wir noch aufräumen und kommen vor 20
Uhr nicht raus. Dann muss ich erst mal in die Badewanne, da bleibt kaum was Tag" , sagt
Barbara Henschel. Die Marktleiterin von "Drospa" in der Eisenbahnstrasse
hat ihre Erklärung für das mangelnde Kundeninteresse:
"Um 20.15 Uhr wollen die Leute zu Spielfilmbeginn vor dem Fernseher sitzen."


 


Geri Dön
 
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